30. Oktober 2018

Herausforderungen und Risiken von Projektentwicklungen für die Zukunft

Die Rahmenbedingungen in den großen Städten zeigen eine für den Immobiliensektor positive Prognose. Durch den Zuzug in die Städte ist eine steigende Einwohnerzahl zu erwarten. Dieser Zuzug ist u.a. auf verbesserte wirtschaftliche Rahmenbedingungen und die Wachstumspotenziale der Wirtschaft zurückzuführen. Hierdurch werden künftig mehr Fläche und mehr Personal benötigt werden. Die Folge daraus: Es werden zunehmend mehr Wohnflächen und Büroflächen nachgefragt und vom Markt absorbiert werden. Aktuell zeigt sich eher eine Verknappung der Büroflächen für die Zukunft; durch neue Arbeits- und Bürokonzepte wird dem teilweise gegengesteuert.

Derzeit gibt es bereits einen geringeren Leerstand bei den Gewerbeimmobilien. Aufgrund der hohen Nachfrage wird dieser noch weiter zurückgehen. Demgegenüber stehen aber nur geringe Neubautätigkeiten. Das Resultat: Eine weitere Verknappung der Büroflächen!

Für uns als Projektentwickler bedeutet dies, dass wir diese Potenziale nutzen können, um unser Geschäft und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens abzusichern. Dabei darf nicht außer Acht gelassen werden, dass die Grundstückspreise stark gestiegen sind, sich die Mieten und Verkaufserlöse jedoch nicht entsprechend proportional entwickeln. Daher sollte nicht nur an Neuentwicklungen, sondern z.B. auch an die Umnutzung älterer Gebäude in Büro, Wohnen oder Hotel gedacht oder generell auch das Refurbishment mehr in Betracht gezogen werden.

Natürlich spielen die Baukosten in der heutigen Zeit eine große Rolle und beschäftigen uns sehr. Die Herstellungskosten sind durch Faktoren angestiegen wie: Qualitäts- und Komfortanspruch, Energieeinsparverordnung, DIN-Normen, technische Ausstattung der Gebäude. Eine große Herausforderung stellen die mangelnden Kapazitäten im gesamten Baugewerbe dar. Es gibt Engpässe bei Architekten, Handwerkern, Nachunternehmern im Bereich Technik und Fassade. Wir als Projektentwickler können dem zum Teil entgegenwirken, indem

  • wir unsere jahrelange Erfahrung in die Prozessplanung und -steuerung einbringen oder vermehrt mit BIM (Building Information Modeling) bereits in der Projektentwicklungsphase starten,
  • wir nachhaltig bauen und somit
  • den Lebenszyklus der Immobilie verlängern und versuchen, Einspareffekte insbesondere in der laufenden Bewirtschaftungsphase der Immobilie zu nutzen.

Dennoch sollte die Qualität des Gebäudes durch diese Maßnahmen unter keinen Umständen beeinträchtigt werden.

Die FAY Projects GmbH hat deutschlandweit aktuell sieben Neubauprojekte mit einem Gesamtvolumen von circa 100.000 Quadratmetern in der Entwicklung, die alle zwischen 2019 und 2021 fertig gestellt werden, zum Beispiel in Berlin, Leipzig, Dresden, Chemnitz, Wiesloch und Karlsruhe. (www.fay.de).

Zur Person:Thomas Frank ist Technischer Geschäftsführer der FAY Projects GmbH, einem Projektentwickler mit Sitz in Mannheim und über 50-jähriger Erfahrung im Immobiliengeschäft.

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